Schonende Mahd auf der Streuobstwiese

29.06.  bis 01.07.2018

Lehrgang zum Sensen und Dengeln

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas. Die Nährstoffknappheit durch die fehlende Düngung und die nur zwei Mal im Jahr
stattfindende Mahd bewirkt, dass keine Pflanzenart überhand nehmen kann.
So können zahlreiche Arten nebeneinander existieren. Mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten leben auf einer Streuobstwiese.
Kreiselmäher saugen alle kleinen Tiere und Insekten an, Mähgutaufbereiter quetschen das Mähgut und so töten sie alles was kreucht und fleucht.
Damit scheint der ökologische Beitrag der Sense auf der Hand zu liegen, das Mähen ist ökologisch, leise und gesund!
Die Pflege einer Streuobstwiese muss jedoch auch zu bewältigen sein.
Schnitter, die 5000 qm an einem Vormittag mähen können sind selten geworden, so dass das Mähen der großen Flächen Enthusiasten vorbehalten bleiben
muss. Der Balkenmäher ist jedoch beim Mähen erste Wahl. Die Randstreifen, Gräben, schwer zugängliche Stellen und vor allem um die Bäume herum das sind die Stärken der Sense, da kann sie benutzt werden und das ist – erwiesenermaßen – schneller als das Mähen mit einem Motorbetriebenen Freischneider.
Das Schärfen der Sense, das Dengeln, gehört untrennbar zum Sensen dazu.
Den sicheren Umgang mit der Sense und das Mähen und Dengeln der Sense, das kann man in diesem Kurs lernen.

Leitung: Heinz Halfwassen
Kosten: 195,00 € zzgl. Exkursionskosten
Seminar-Nr.: 7401